Es ist dunkel und Lichter ziehen eilig an mir vorbei,
mein Blick - tief und unscharf.
Schau ich auf, schnellen meine Augen zu.
Lauf ich los, scheint es mir kurz verzögert und wieder gezogen.
Schmutzige und wärmende Dicke, mein Fell über die Ohren gezogen.
Suchende Blicke und Laute auf einer schier endlos erscheinenden und breiten Geraden, bleiben unbeantwortet.
Die Schnitte im Horizont zeichnen riesige Flecken über kalten, bewässerten Stein.
Vier Schritte im Takt & eine Pause. -
Körnige Weiche setzt sich über mein Auge, gibt Liderkuss.
Atemzüge verweilen.
Erschreckender Lärm - bewegt auf einer neuen Sicht.
Gigantische, bunte Vierecke auf schwarzem Hintergrund,
scheint wie Wärme in der Gemeinsamkeit und lässt doch kalt.
Gepflegte Bäume und zerstörter Grund werden von langen abknickenden Stäben beleuchtet.
Quer durch, gerader Weg.
Ein ruhiges Dasein für Sekunden.
Erleichtertes Grinsen & die Zunge auf dem Kinn.
Ein Auf im Matsch. Die Pfoten werden glatt.
Meine letzte Pause.
Dichter die Sicht. Tiefes Berauschen durch Weiten.
Mein Nachtruf ist laut, der Platz weich, der Schlaf fest.